…Time To Say Goodbye…
…Der Wecker klingelt, man wacht auf, doch heute sollte kein normaler Tag unserer Pekingreise werden. Es ist Rückflugtag!
Da konnte man so oft versuchen, weiterzuschlafen wie man wollte, man musste ja doch aufstehen und auch diesen Tag beginnen.
Nachdem man das chinesische Frühstück ein letztes mal widerwillig in sich gestopft hatte (im Bewusstsein, dass das Essen im Flugzeug auch nicht viel besser sein wird), begab man sich für die letzte Stunde auf sein Zimmer (der Kampf mit dem Koffer war noch nicht beendet, geschweige denn gewonnen…).
Nachdem man mit vereinten Kräften – oder mache ganz allein mit Fluchtiraden – geschafft hatte, was unmöglich schien, stand die Tasche irgendwann dann doch fertig gepackt und abreisefertig in der Hotellobby. Ein letztes „Ni hau.“ Und „Goodbye.“, dann ging es im Bus in Richtung Flughafen.
Mit „Beijing Beijing, wo ai Beijing“ – Gesängen kamen wir dann an. Manche nachdenklich, manche in Vorfreude auf deutsches Essen *g* .
Von da an ging alles relativ rasch; die Taschen auf’s Wägelchen geladen und dann eingecheckt. Auch die Plätze im Flugzeug wurden im Endeffekt noch so besetzt, dass jeder seinen Wunschnachbarn neben sich hatte.
Jedoch sollte unser Rückflug nicht so reibungslos ablaufen, wie der Hinflug.
Nach circa 2 Stunden, die wir bereits in der Luft waren, erklang eine Stimme, die uns mitteilte, wir müssten wohl nach Peking zurückfliegen, da die Maschine wohl technische Probleme habe.
Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend und Unbehagen kamen wir dann gegen 18:15 Uhr wieder in Peking an….
Jedoch hatte die Fluggesellschaft „Air China“ uns schon eine neue Maschine bereitgestellt, so dass gegen 19:20 Uhr dann zum zweiten mal „Adieu“ gesagt werden konnte.
Der nun reibungslos verlaufende Flug wurde dann genutzt, fehlenden Schlaf nachzuholen und Krankheitsanzeichen zu kurieren.
Mit 5 Stunden Verspätung trafen wir dann 23:20 Uhr am Frankfurter Flughafen an und wurden von unseren Liebsten in Empfang genommen. Einige mussten jedoch in Frankfurt übernachten, da es keine passenden Zugverbindungen mehr gab. Die Fluggesellschaft hatte aber schon alles organisiert.
Der Abschied war sehr herzlich und ich bin sicher, dass man sich nicht erst zum Nachtreffen wieder sehen wird…