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Peking - wir sind dabei

Die Teilnehmer, 37 mit Behinderung und 7 ohne Behinderung, sind nominiert. Sie kommen aus 15 Bundesländern. Auch das 4 köpfige Leitungsteam sowie 12 Betreuer stehen namentlich fest.

Wovon Hunderte junge Nachwuchsathleten und -athletinnen in den Vereinen und Landesverbänden des Deutschen Behindertensportverbandes träumen, 44 junge Sportler und Sportlerinnen haben es geschafft! Sie nehmen am Paralympischen Jugendlager der Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ) in Peking teil.
Nicht nur die internationale Weltspitze im Behindertensport werden sie hautnah erleben dürfen, sondern sie werden auch die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer anfeuern und teilweise auch persönlich kennenlernen. Gemeinsam mit ihren Vorbildern, Vereinsmitgliedern und Partnern aus der Trainingsgruppe werden sie bei den Wettkämpfen mit fiebern und sie auch bei den Medaillenzeremonien in den Stadien erleben können.

Jugendlager haben bei Olympischen Spielen eine lange Tradition. Von der DBSJ wurde ein Jugendlager erstmals 1992 bei den Paralympics in Barcelona ins Leben gerufen. Diese Lager sollen jungen Sportlern die Möglichkeit geben, die Spiele aus nächster Nähe zu erleben, um Motivation für die eigene Karriere als Leistungssportler zu schöpfen. Aber auch Begegnungen mit den Menschen des Gastgeberlandes, mit ihrer Kultur, das faire, friedliche Anfeuern der Sportler mit all den anderen Fans und Zuschauern, die Auseinandersetzung mit der historischen und aktuellen Bedeutung Olympischer Spiele und Paralympics sind u.a. Inhalt dieses Lagers.

Die 44 Jugendlichen und ihre Betreuer sowie die Delegationsleitung werden in einem Apartmenthaus in nächster Nähe zum Olympiastadion wohnen, in das auch Jugendliche vom befreundeten Österreichischen Behindertensportverband einziehen werden. Dieses räumliche Nähe zu den Wettkampfstätten und damit die Möglichkeit möglichst viele Wettbewerbe zu erleben, wird sicherlich zu einem einmaligen prägenden Erlebnis.

Den hohen Stellenwert dieses Paralympischen Jugendlagers der DBSJ unterstreicht Bundespräsident Horst Köhler durch seinen Besuch bei den Jugendlichen in Lager. Bereits in Athen war er Gast und von der tollen Stimmung so angetan, dass er sie alle spontan zu sich nach Berlin in das Schloss Bellevue einlud.

Jeder Jugendliche hat nicht nur die Möglichkeit fast täglich die Wettkämpfe zu besuchen, auch Ausflüge, wie z.B. der Besuch der chinesischen Mauer steht auf dem Programm.

Auch bei diesem Paralympischen Jugendlager wird die schon traditionell gute Zusammenarbeit zwischen der Deutscher Behinderten-Sportjugend und der Deutschen Sportjugend gepflegt. Es ist mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit, dass jugendliche Sportler ohne Behinderung anderer Spitzenverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes mit zu den Paralympics kommen, ebenso wie Nachwuchssportler mit einer Behinderung zu den Olympischen Jugendlagern eingeladen werden.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden bereits nach der Nominierung in einem Wochenendlehrgang in Köln auf das große Ereignis vorbereitet. Neben dem Anfeuern der deutschen Athleten sollen sie u.a. auch mit verschiedenen selbst gestalteten Beiträgen, bei Empfängen im Deutschen Haus die Gäste aus Sport und Politik unterhalten und unter Beweis stellen, dass Sportler meist über die vielfältigsten Talente verfügen.

Wir wünschen allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen am Paralympischen Jugendlager in Peking eine tolle und unvergessliche Zeit.