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(Internationale) Paralympische Jugendlager
Die Realisierung einer Idee der Deutschen Behinderten-Sportjugend
Entstehungsgeschichte und Chronologie
I.Vorwort
Bei den V. Olympischen Spielen 1912 in Stockholm wurde erstmals ein internationales Jugendlager von Mitte Juni bis Mitte Juli als Zeltlager in der Nähe des Stockholmer Olympiastadions errichtet. Auf Anregung von Carl Diem wurde die Idee eines internationalen Jugendlagers am Rande der Olympischen Spiele vom Organisationskomitee der Berliner Spiele von 1936 aufgegriffen.
Diese Idee geriet jedoch in Vergessenheit, und außer in Helsinki 1952 wurde sie bis 1960 nicht wieder aufgegriffen. Erst in Rom fand diese Tradition eine Fortsetzung und seitdem wurden wieder regelmäßig Jugendlager bei den Olympischen Spielen eingerichtet.
Bei der Sommerolympiade 1988 in Seoul/Korea erklärte IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch offiziell, dass auch in Barcelona/E im Jahr 1992 erneut ein Olympisches Jugendlager stattfinden werde.
Ab diesem Zeitpunkt griff die Jugendorganisation des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V. - die Deutsche Behinderten-Sportjugend (DBSJ) - diese Idee des Nichtbehindertensports auf.